Otgon at Backpacker Mongolia

Otgon's backpackers

Ulan Batar, Mongolei

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1. TAG

Wir treffen uns am morgen gegen 10 Uhr im Chez Bernard Café. Von dort fahren wir aufs Land. Unser erster Halt ist fünf Stunden westlich an den Ausläufern der Khogno Khan Berge. Es ist ein beindruckendes Bergmassiv in der offenen Steppe. Nicht weit von hier verläuft die 100km lange Sanddüne Tasarkhai Els.

Wir besuchen das hübsche, kleine Uvgun Kloster. Wer möchte, hat die Gelegenheit auf die Sanddünen hochzusteigen oder einen Berg hinaufzuwandern und die unglaubliche Aussicht über die Ebenen , die Sanddünen und das Grassland genießen.

2. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir weiter westlich in die Richtung von Kharkhorin (auch Karakorum genannt, drei Stunden Fahrt), eine Sehenswürdigkeit aus dem 13. Jahrhundert; die ehemalige Hauptstadt des Mongolischen Reichs von Dschingis Khan erbaut. Wenig ist von dieser legendären Stadt übriggeblieben. Im 16. Jahrhundert wurde das größte Kloster der Mongolei aus den Ruinen Kharkhorins erbaut. Heutzutage ist das Erdene Zuu Kloster, oder das was davon übrig geblieben ist ein riesiges Kloster mit 100 Tempeln und Zuhause von ca. 1000 Lamas.  Wir werden die Anlage vom Erdene Zuu Kloster erkunden, welche von 400 m X 400m hohen massiven Mauern umgeben ist. Wir werden durch drei der noch verbliebenen Tempel geführt: Dalai Lama, Zuu of Buddha und den Lavrin Tempel. Wir sehen den Schildkrötenfels und den Phallischen Fels.

 

3. Tag

Heute morgen fahren wir weiter westlich in die Richtung der Khangai Berge. Die grünen Bergseiten und die Ansammlung kleinerer und größerer Flüsse bieten hervorragende Weidegründe für die Pferdeherden, Yaks und Kühe.

Unser nächster Halt ist der (6 Stunden Fahrt) Orkhon Wasserfall, welcher sich im Orkhon Tal befindet. Die Gegend um den Wasserfall herum ist eine grüne mit Wald bewachsene Bergregion. Das Tal ist bekannt als die Wiege der mongolischen Zivilisation. Viele historische mongolische sowie türkische Monumente liegen in dieser Gegend. Auf dem Weg sehen wir einige historische Gräber.

Am Nachmittag wandern wir in der Gegend des Wasserfalls. Wir wandern bis in die Schlucht hinunter.

Am Abend kommen wir im Tsenkher hot spring Ressort an. Dieses Ressort hat einen großes Schwimmbecken im Freien, welches zur  Verfügung der Touristen steht und von Japanern betrieben wird. Das heiße Wasser des Beckens kommt unablässig von den heißen Quellen geflossen. An der Quelle ist die Temperatur des Wassers über 80° C. Ein komplexes Pipeline System reguliert die Wassertemperatur.

Manchen werden Stunden sitzend und mit ihren Freunden sprechend im Becken verbringen, während sie die Sterne anschauen oder die nächtliche Natur um sie herum aufsaugen.

 

4. Tag

Nach dem Frühstück wandern wir in der Umgebung des Wasserfalls. Wir wandern bis hinunter zur Schlucht. Der Mutigste von uns kann in den Fluss springen und schwimmen gehen.

Am Nachmittag fahren wir nordwestlich weiter nach Tsetserleg, die Hauptstadt der Arkhangai Provinz (180 km, 6 Stunden). Tsetserleg ist ein schönes kleines Dorf, welches von Hügeln mit Tannebäumen umgeben ist. Hier werden wir das Buyandelgeruulekh Kloster besichtigen, das einzig aktive Kloster des Dorfes und das hübsche kleine Museum von Arkhangai, welches im Gebäude des Zayaiin Gegeenii Klosters zu finden ist. Vom Museum werden wir einen kleinen Hügel hinauf wandern zu einem kleinen abgelegenen Kloster und die schöne Aussicht über Tsetserleg und die umliegenden Berge genießen.

Wir bauen unsere Zelte außerhalb der Stadt auf.

5. Tag

Nach 200 km Fahrt (6 Stunden) kommen wir am Terkhiin Tsagaan See an. Es ist einer der schönsten Seen des Landes. Der See ist umgeben von ausgelöschten Kratervulkanen und wurde von flüssiger Lava, welcher aus einem Vulkanausbruch vor Jahrtausenden stammt geformt. Deswegen ist die Gegend mit schwarzem Vulkangestein bedeckt.

6. Tag

Heute erholen wir uns am See. Wir machen einen Ausflug auf den Gipfel des Khorgo Uul Vulkans machen und werden an der Schlucht vorbeikommen, welche vom Dorf Tariat zum Vulkan führt. Wir übernachten eine zweite Nacht am See.

7. Tag

Wir fahren früh am Morgen los und fahren zurück nach Osten. Am frühen Abend kommen wir beim Tsenkher hot spring Ressort an. Dieses Ressort hat einen großes Schwimmbecken im Freien, welches zur  Verfügung der Touristen steht und von Japanern betrieben wird. Das heiße Wasser des Beckens kommt unablässig von den heißen Quellen geflossen. An der Quelle ist die Temperatur des Wassers über 80° C. Ein komplexes Pipeline System reguliert die Wassertemperatur.

Manchen werden Stunden sitzend und mit ihren Freunden sprechend im Becken verbringen, während sie die Sterne anschauen oder die nächtliche Natur um sie herum aufsaugen.

Wir übernachten in den Gers des Ressorts.

8. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Ogiin See, einer der wunderschönsten Seen der Mongolei.

Unterwegs besuchen wir Khulitegenii Dorsal. Das erste Monument ist ein flacher Stein, welcher mehr als 3m hoch ist. Heutzutage steht dieser Stein in einem kleinen Museum an der Stelle wo er ursprünglich einmal stand. Der Stein hat 68 Zeilen türkischer Runen; zwei Drachen und die Bergziege, die Lehre des Ashina Clans. Der Stein stammt von Kul-Tegins (684-731), ein militärischer Führer des türkischen Reichs. Der Stein ist Teil einer größeren Gedenkstätte, welcher das Todesjahr Kul-Tegins anzeigte. Er beinhaltet Statuen und einen Tempel mit Kultstätte.

Wir kommen außerdem an der Khar Balgas Zitadelle vorbei. Diese Zitadelle wurde im Jahre 751 erbaut, als Hauptstadt des Uiighur Khanates. Sie wurde ca. 100 Jahre später durch ein Feuer zerstört während der Invasion der kirgisischen Eindringlinge. Heutzutage stehen nur noch Fragmente der äußeren Mauern und eine buddhistische Stupa.

9. Tag

Heute fahren wir nach Ulaanbaatar zurück.

Unterwegs halten wir bei Khar Bushiin Balgas, weitere Ruinen einer Stadt aus dem 14th - 15th Jahrhundert. Nachdem wir diese Ruinen besichtigt haben, fahren wir weiter nach Tsogtiin Tsagaan Baishinh. Ein großes Steinmonument neben diesen Ruinen trägt die Aufschrift in mongolischen und tibetischen Zeichen, bezeugt dass an diesem Ort der Bau von sechs Tempeln im Jahre 1601 begann und 1617 beendet wurde. Die große Anzahl an Gebäudefundamenten lässt auf eine Menge an Menschen, welche dort lebten schließen.

 

 

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